24.09.2026 |
Auch wenn die Gartensaison langsam ausklingt, gibt es noch einiges zu tun: Mit diesen vier Handgriffen bringen Sie Beete und Pflanzen gut durch die kalte Jahreszeit.
Auch im September muss das Gemüsebeet nicht leer bleiben. Vogerlsalat, Winterportulak, Rucola und Asia-Salate können jetzt noch direkt ins Freiland gesät werden und liefern je nach Witterung bis in den Winter frisches Grün. Säen Sie in flache Rillen und halten Sie die Erde bis zum Keimen gleichmäßig feucht.
Der Oktober bietet ideale Bedingungen, um heimische Sträucher und Beerengehölze zu pflanzen. Im noch warmen, feuchten Boden können sie vor dem Winter neue Wurzeln bilden. Wässern Sie den Wurzelballen vor dem Einsetzen gründlich und gießen Sie die Pflanze anschließend gut an. Achten Sie bei kleinen Gärten auf kompakt wachsende Arten und ausreichend Abstand zu Wegen und Nachbargrundstücken.
Bevor der erste stärkere Frost kommt, sollten Wasserleitungen und Gartenschläuche entleert werden. Drehen Sie die Außenanschlüsse ab, öffnen Sie die Hähne und lassen Sie das restliche Wasser abfließen. Gartenschläuche werden knickfrei zusammengerollt und frostgeschützt gelagert. Auch empfindliche Regentonnen sollten geleert oder mit einem geeigneten Eisdruckpolster ausgestattet werden, damit sie bei Minusgraden nicht reißen.
Immergrüne Pflanzen verdunsten auch im Winter Wasser über ihre Blätter und Nadeln. Besonders an sonnigen oder windigen Standorten können sie deshalb vertrocknen. Nutzen Sie frostfreie tage, um sie mäßig zu gießen. Das gilt vor allem für junge Pflanzen und Exemplare im Topf. Gießen Sie nur, wenn der Boden aufgetaut ist, und vermeiden Sie Staunässe.
Foto: Daniel Kirsch / pixabay.com