26.06.2026 |
Der Sommer bringt nicht nur reiche Ernte und Blütenfülle, sondern auch viele wichtige Gartenarbeiten mit sich. In den heißen Monaten profitieren Gemüse, Kräuter und Blumen von der richtigen Pflege. Mit diesen Tipps bleibt der Garten im Hochsommer gesund und produktiv.
Viele Küchenkräuter wachsen im Juni schnell und kräftig. Werden Basilikum, Minze oder Zitronenmelisse regelmäßig geerntet, bleiben sie kompakt und bilden laufend frische Triebe. Wichtig: Kräuter möglichst vormittags schneiden - dann ist das Aroma besonders intensiv.
Junge Salate, Gurken oder frisch gesetzte Pflanzen leiden oft unter intensiver Mittagssonne. Schattiernetze, locker gespannte Tücher oder höhere Nachbarpflanzen helfen dabei, empfindliche Kulturen vor Hitzestress zu schützen.
Nicht alles muss sofort zurückgeschnitten werden. Verblühte Kräuter, Wildblumen oder Stauden liefern im Spätsommer noch Nahrung für Insekten. Gleichzeitig entwickeln viele Pflanzen dekorative Samenstände, die den Garten lebendig wirken lassen.
Nach der Ernte müssen freie Flächen nicht kahl bleiben. Feldsalat, Asia-Salate oder Spinat können jetzt noch ausgesät werden. So bleibt der Boden geschützt und der Garten liefert oft bis weit in den Herbst hinein frisches Grün.